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Sind zwei Spieler gleich gut, spielt der jüngere …

… diese Aussage hatte damals viele Fans begeistert, geriet allerdings sehr schnell in Vergessenheit.  
Aktuell  kann der Fan durchaus positive Aktivitäten erkennen.  Markus Gellhaus hat bereits seit einiger Zeit die Funktion des Karriere-Coachs übernommen. Er betreut einige ausgewählte Jugendspieler.  Bemerkenswert ist, dass der Trainer,  begleitet vom Karriere-Coach regelmäßig die Spiele der U23 besucht. Auch die U19 bzw. U17 werden ständig beobachtet. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist eben in der Vergangenheit so nicht praktiziert worden.  Die intensive Betreuung hat zur Folge, dass derzeit insbesondere Brooks, Holland und Schulz zu etlichen Teil- bzw. Volleinsätzen kamen. Mit dem erst 17-jährigen Hany Mukhtar gelang sogar einem Spieler aus der B-Jugend am 26.09. im Spiel gegen Dresden der Sprung in die  Profi-Mannschaft.
Dem Thema Nachwuchs widmet sich die Berliner Morgenpost
mit einem interessanten Artikel. Insbesondere Mukhtar und Schulz äußern sich positiv:

Ein “unbeschreibliches Gefühl” sei das gewesen, sagte Mukhtar nach diesem Abend. “Ein Traum, für den ich zehn Jahre lang gearbeitet habe.” An einen dachte er in diesem Moment besonders – an Trainer Jos Luhukay: “Ihm verdanke ich alles.

und

Nico Schulz ist sich sicher, dass Luhukays Affinität zu jungen Profis auch nach einem möglichen Aufstieg im kommenden Jahr anhalten wird. So sagt Schulz: “Ich glaube, er wird auch in der Bundesliga auf uns setzen.”

Das ist die eine Seite der Medaille , die andere sieht so aus:

Die Kritiker in Berlin sahen Luhukay zunächst anders. Der neue Hertha-Trainer strich am Ende der Vorbereitung gleich drei Junioren-Nationalspieler aus dem Kader: Sebastian Neumann (21/jetzt verkauft an den VfL Osnabrück), Fanol Perdedaj (21/ausgeliehen an Lyngby BK) und Marco Djuricin (19/ausgeliehen an Jahn Regensburg).  …

Sollte Neumann weiterverkauft werden, ist Hertha am Erlös beteiligt, bei den beiden anderen wird man am Ende der Ausleihe entscheiden, ob sie zur Hertha zurückkehren oder verkauft werden. Hertha leistet sich seit Jahren eine kostenintensive Akademie. Ziel sollte also sein, einige Spieler im A-Kader langfristig zu integrieren, andere müssen mit maximalen Gewinn verkauft werden. Dieser Weg ist im Prinzip alternativlos, wenn der Verein langfristig, den Schuldenberg verkleinern will.

 

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