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Hinter den Kulissen… Heute: Das Hertha Echo…

Es ist Winter, Donnerstagabend im Dämmerlicht geht es nach Wedding in ein geschichtsträchtiges Gebäude in die Voltastraße. Ein ehemaliges AEG Gebäude, welches dann irgendwann im Zuge des Berliner Strukturwandels zu einem Zentrum der Berliner Radiolandschaft wurde, Deutsche Welle, KISS FM, RS2, Offener Kanal bzw, Radio Alex sendeten bzw. senden von dort. Bei Radio denke ich immer ein wenig wehmütig an die alten Zeiten zurück, wo man früher mit der Cassette Lieder mitschnitt und sich furchtbar darüber aufregte, wenn der Moderator in den Song quatschte. Im Zeitalter digitaler Medien und des Internets hat sich zwar die Musikbeschaffung verändert, aber Radio wird noch immer gemacht.

Fast 500 Sendungen hat das Hertha Echo auf dem Buckel, welches vom Anhängerclub Oberring organisiert und maßgeblich von Manfred “The Voice” Sangel geprägt wurde. Fast 500 Sendungen, das sind fast 25 Jahre Sendeerfahrung, die das Team auf dem Buckel hat. Das Team, dazu gehören neben Manne auch Jürgen, Barbara, der Kultfranz, Holger der Nachrichtenmann und ein paar andere freiwillige Helfer und natürlich das Team von Radio Alex, die den Sendebetrieb ermöglichen.

Das Studio ist radiotypisch schmucklos und funktional eingerichtet, bietet aber reichlich Platz für Studiogäste und das Hertha Echo Team. Markenzeichen der Sendung ist die passend zu den ausgewählten Themen von Manne herausgesuchte Musik. Da sich die Fans beider Mannschaften am Zoo bzw. Breitscheidplatz treffen, spielt er mit “Die Uhr am Bahnhof Zoo” einen passenden Hit der 3 Travellers (singen sonst die Torjubelmusik “Blau weiße Hertha”). Zu Gast am letzten Donnerstag, der Sendung vor dem Derby, waren zwei Redakteure vom Berliner Kurier, einmal Wolfgang Heise (unten rechts im Bild mit der Mütze), der über Hertha schreibt und einmal Matthias Bunkus (unten links im Bild), der seit 1999 über die Köpenicker schreibt.

Klar ist die Stadt im Vorfeld eines Stadtderbys elektrisiert, klar liegen an der einen oder anderen Stelle die Nerven blank und einige Protagonisten gießen reichlich Öl ins Feuer. Da ist es vielleicht ein ganz angenehmer Kontrapunkt, wenn Manne an die alte Fanfreundschaft erinnert und diesen “Hahnenkampf” mit ruhiger, unaufgeregter Stimme moderiert. Mannes Sidekick Jürgen setzt dafür bei der einen oder anderen Frage einen Reizpunkt, als alle im Studio ein wenig zusammenzucken, weil das Telefon laut klingelt. Sandro Wagner ist live am Apparat, Manne führt durchs Interview, hakt nach, aber lässt seinem Gegenüber genug Platz, dabei gut auszusehen, wohl auch deshalb kriegt Manne alle 2 Wochen einen Vereinsoffiziellen ins Studio oder ans Livetelefon. Überhaupt ist Live das Symbol der Sendung, es ist vieles improvisiert und live, nur ein roter Faden und ein paar Intervieweinspieler sind vorbereitet, selbst der Kultfranz spricht seine Ausführungen zur Herthahistorie live ins Mikro.

Wer mal live einen Blick hinter die Kulissen werfen will, der kann sich bei Manne anmelden, das Herthaecho sucht genau wie Hertha Inside Redaktionsnachwuchs.

Weitere Infos auf http://www.hertha-echo.de

Gesendet wird auf Radio Alex auf 88vier – Antenne oder als „livestream unter http://www.alex-berlin.de

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