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elmundo

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Verfasst: 26.05.2009 21:39 |
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 Zitat: Die zwei Welten des Arne F.
Erst forderte der Kapitän Verständnis für Favre, jetzt greift Friedrich den Trainer an
Von Andreas Lorenz
"Natürlich ist es nicht einfach, auf der Bank zu sitzen. Aber persönliche Interessen müssen hinten anstehen." Eine Aussage von Hertha-Kapitän Arne Friedrich vom 13. Mai nach dem 2:1 in Köln. Das Thema war Andrej Voronin, der auf der Bank saß, weil Trainer Lucien Favre Marko Pantelic für stärker hielt. Arne, der vernünftige Profi, der für sein Team denkt und weiß, dass Ego-Chaos den Erfolg gefährdet. Pikant: Wenig später machte derselbe Arne Friedrich ein Fass auf, weil er jetzt nur Ersatz war.
Sind das die zwei Welten des Arne F.? Vielleicht sogar die zwei Welten, in denen wir uns alle wieder erkennen? Schnell mit Beurteilungen und Ratschlägen für andere, lassen wir dieselben Argumente nicht gelten, wenn es uns selbst betrifft.
Er sei "persönlich sehr enttäuscht" von Favre, lederte Friedrich nach dem 0:4 in Karlsruhe los, durch das Hertha jede Champions-League-Chance verpasste. "Das muss jetzt der Trainer verantworten", kam die noch fiesere Attacke, die alle Erfolge dieser mit Platz 4 immer noch sensationell guten Saison praktisch entwertet.
Man kann die Attacken auch gemein übersetzen. "Teamgeist ist, wenn der andere auf der Bank sitzt." Oder: "Wenn wir gewinnen, waren die Spieler super. Wenn wir verlieren, hat Favre Fehler gemacht."
Doch mit einer derart platten Persönlichkeits-Bewertung wird man Arne nicht gerecht. Dass ausgerechnet er, dem normalerweise kein unpassendes Wort über die Lippen rutscht, wie eine Diva reagiert, deutet auf unglaublichen Frust hin. Wochenlanger Kampf nach der Knie-OP, die Schufterei in der Reha, die Rückkehr beim 2:1 in Köln und dann diese Tabellensituation: Erster Wolfsburg vor den punktgleichen Bayern – aber Hertha nur einen Zähler dahinter.
Friedrich war heißer als ein Grill Sonnabendnachmittag im Tiergarten – und bekam die eiskalte Dusche mit dem Bankdrücken gegen Schalke und beim KSC.
Die Diagnose: Arne war im wahrsten Sinn außer sich vor Wut und Enttäuschung. Aber jetzt hat er einen Monat Zeit, alles zu verarbeiten. Und wird hoffentlich kapieren, dass Favre immer nach bestem Wissen, Gewissen und Erfolgshunger handelt. Egal, ob er einen 55-maligen ukrainischen Internationalen auf die Bank setzt, oder einen 64-maligen deutschen Nationalspieler.
Zitat: Gerüchteküche Simunic sagt leise ServusVon René MillerBevor Joe Simunic mit Kroatien am 6. Juni noch ein wichtiges WM-Qualispiel gegen die Ukraine hat, macht der 31-Jährige noch einige Tage Urlaub in Kroatien und Bosnien. Gut möglich, dass da schon die endgültige Entscheidung über seine Zukunft fällt. Simunic hat mehrfach angekündigt, dass er sich seinen Traum von England verwirklichen will. "Gut möglich, dass ich wechsle. Ich höre mir jetzt alles an. Vielleicht gibt es sogar eine schnelle Entscheidung", so Simunic. Ganz heiß soll Manchester City auf ihn sein. Dort wird noch mal kräftig aufgerüstet, um endlich in den Titelkampf eingreifen zu können. Ein Titelkampf mit Hertha ist dagegen eher ein utopischer Traum. Unglücklich scheint Simunic vor allem darüber zu sein, dass Marko Pantelic gehen muss. Simunic: "Ein Stürmer wie Marko macht den Unterschied aus, ob man am Ende 50 oder 65 Punkte hat." Berliner Kurier Zitat: Pante ist wieder PapaWegen seines Abschieds bei Hertha nach vier tollen Jahren ist Torjäger Marko Pantelic (30) noch traurig. Doch gestern kam beim Serben neue Lebensfreude zurück. Pante wurde zum zweiten Mal Papa. Töchterchen Allegra (51,43 Zentimeter, 3380 Gramm) erblickte gestern um 8.35 Uhr das Licht der Welt. Pante ganz stolz: "Ich habe meine Frau Tijana begleitet. Ich war bei der Geburt der Kleinen im Kreißsaal dabei. Wir freuen uns so." Während Tijana mit der kleinen Allegra noch ein paar Tage im Krankenhaus ist, kümmert sich Marko zu Hause liebevoll um Tochter Ingrid (4). Der Stürmer hat trotz seines Abgangs eines ganz sicher vor: "Auch wenn ich jetzt die Stadt verlasse. Allegra ist eine Berlinerin. Und irgendwann, wenn sie größer ist, werde ich ihr natürlich ihre Geburtsstadt zeigen." Pantes Herz schlägt weiter für die Stadt und für Hertha. Berliner Kurier
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spielmacher86


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Verfasst: 27.05.2009 00:13 |
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 Zitat: Endlich eine gute Nachricht für die Fans Dardai bleibt! Vertrag bis 2010, danach Jugendtrainer
Mit Andrey Voronin (29) und Marko Pantelic (30) haben schon zwei Fan-Lieblinge Hertha verlassen. Doch jetzt gibt es endlich eine gute Nachricht für die Anhänger: Hertha-Urgestein Pal Dardai (33) bleibt – und zwar noch lange!
Der dienstälteste Herthaner (seit Januar 1997 im Klub), dessen Vertrag in einem Monat ausläuft, verhandelte gestern im Büro von Manager Dieter Hoeneß. Assistent Michael Preetz war auch dabei. Resultat: Der Ungar bekommt einen Vertrag bis 2010!
Dardai erklärt: „Es war ein sehr positives Gespräch – wie unter Freunden.“
Kein Wunder! Hoeneß und Preetz hatten sich nämlich für Stammspieler Dardai stark gemacht, obwohl Trainer Lucien Favre wegen Dardais Alter von 33 Jahren Zweifel angemeldet hatte. Jetzt darf Pal noch ganz lange bleiben.
Hoeneß bestätigt: „Wir sind auf einem sehr guten Weg, ich gehe davon aus, dass wir da in den nächsten Tagen etwas vermelden. Es gibt die Überlegung, Pal langfristig zu halten. Er passt gut zu Hertha. Und da er den Trainer-Schein sowieso machen will, kann ich ihn mir später gut als Nachwuchs-Trainer bei Hertha vorstellen.“
Die letzten Details werden nun besprochen. Dann wird es offiziell. Dardai verlängert als Profi bis 2010. Und kann so Herthas Bundesliga-Rekordspieler werden. Den Bestwert hält noch Michael Sziedat mit 280 Spielen, Pal kommt aktuell auf 268.
Danach spielt der Mittelfeldkämpfer noch zwei Jahre für Herthas Amateur-Team (U23), macht nebenbei den Trainerschein. Und steigt anschließend als Jugend-Coach ein. Das Urgestein bleibt also fast für immer Herthaner!
Eine tolle Nachricht für alle Hertha-Fans! Dagegen müssen Leandro Cufré und Marko Babic definitiv gehen. Hoeneß bestätigt: „Ja, so ist es!“
Zitat:
Marko Pantelic Happy Birthday! Tochter Allegra ist endlich da
Stürmer Marko Pantelic (30) bekam bei Hertha keinen neuen Vertrag, wurde letzten Sonntag offiziell verabschiedet!
Gestern hatte er trotzdem wieder Grund zum Jubeln: Tochter Allegra kam zur Welt!
Pante strahlt: „Ich bin überglücklich! Meine zweite Tochter ist eine echte Berlinerin! Allegra kam um 8.30 Uhr in einem Krankenhaus in Zehlendorf zur Welt, ist 51,5 Zentimeter groß und 3380 Gramm schwer. Allegra und meiner Frau Tijana, die Sonnabend nach Hause darf, geht es gut.“
Einer der ersten Gratulanten war Manager Dieter Hoeneß: „Dafür danke ich ihm sehr herzlich. Er und Hertha haben mich immer toll unterstützt. Ich gehe zwar weg, aber habe hier Freunde für mein Leben gefunden.“
Und wohin? Pante grinst: „Ich habe einen Koffer voll mit Angeboten. Sich da zu entscheiden, kann einem schon Kopfschmerzen bereiten...“
Mach‘s gut, Marko!
Bild.de
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Zappa

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Verfasst: 27.05.2009 00:16 |
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 Zitat: Lucien Favre muss Berlin verlassen
In zwei Jahren hat der Schweizer Trainer mit dem vierten Rang mit Hertha den Höhepunkt bereits erreicht. Ein Kommentar von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz-Sportredaktor Stephan Roth.
Für Lucien Favre kann es mit Hertha nur noch bergab gehen. Genau genommen hat der Niedergang in den letzten Tagen bereits begonnen. Nach der 0:4-Niederlage bei Absteiger Karlsruher SC krochen in Berlin bereits all jene hervor, die durch die erfolgreiche Arbeit des Schweizers zum Schweigen verdammt gewesen waren. Jene, die gerne mäkeln. Jene, die es stört, dass der akkribische Trainer kein Showman und Sprücheklopfer ist. Jene, die immer noch nicht verstehen, dass die Mannschaft wichtiger als Stars wie Arne Friedrich, Marko Pantelic oder Andrej Woronin ist.
Captain Friedrich, der nach einer Verletzungspause in den beiden letzten Spielen nur auf der Ersatzbank sass, durfte sich ausweinen. «Ich bin enttäuscht von Favre», sagte der deutsche Nationalverteidiger mit einem Jahresgehalt von drei Millionen Euro. Nach dem Verpassen der Champions League wurde Favre von der «Bild», die ihn davor stets als «Super-Hirnli» gefeiert hatte, zum Verlierer der Woche abgestempelt.
In der Medienmetropole Berlin werden die Ansprüche nach der überraschend erfolgreichen Saison weiter steigen. Selbst wenn sich Favres Team erneut für die Europa League, den Nachfolgewettbewerb des Uefa-Cups, qualifizieren sollte, würde in der Hauptstadt kaum mehr einer applaudieren. Dabei wäre es erneut ein kleines Wunder, wenn Hertha sein Niveau halten könnte.
Bereits klar ist, dass die beiden Sturmdiven Pantelic und Woronin gehen. Auch um Patrick Ebert, Abwehrchef Josip Simunic und Favres Lieblingsschüler Raffael ranken sich Transfergerüchte. Das Personal-Budget wird von 33,6 auf 28 Millionen Euro gesenkt. Für Verstärkungen können die Berliner, die unter Favre die Schuldenlast von 56 auf 30 Millionen Euro senken konnten, nur 2,5 Millionen Euro ausgeben. Dafür bekommt man nicht einmal einen Spieler wie FCZ-Topskorer Almen Abdi.
Dabei tun Verstärkungen bei Hertha Not. Von den technischen Grundvoraussetzungen bewegt sich das Kader im unteren Drittel der Liga. Einzig der mannschaftlichen Geschlossenheit und Favres taktischer Schulung war der Höhenflug, der die Berliner gar vom Titel träumen liess, zu verdanken. Von einer Spielkultur, wie sie der FC Zürich in den Meisterjahren 2006 und 2007 unter dem Romand zelebrierte, war Hertha meilenweit entfernt. Wer Favre kennt, weiss, dass ihm ein ganz anderer Fussball vorschwebt.
In Herthas Führungsetage tobte zudem in den letzten Monaten ein Machtkampf. Präsident Werner Gegenbauer versuchte Manager Dieter Hoeness, der in einem Jahr seinen Hut nehmen will, zu demontieren. Dabei wurde auch argumentiert, dass die Zusammenarbeit zwischen Hoeness und Favre nicht funktioniere. Favre musste dabei höllisch aufpassen, dass er nicht zwischen die Fronten geriet und nicht missbraucht wurde.
«Ich habe meinen Vertrag verlängert und konzentriere mich voll auf meinen Job hier», sagte der 51-Jährige gegenüber «20 Minuten», als er gefragt wurde, wann Hertha zu klein für ihn werde. Gemäss «Berliner Morgenpost» soll er bei einer losen Anfrage von Meister VfL Wolfsburg, der inzwischen Armin Veh als Nachfolger von Felix Magath verpflichtet hat, dankend abgelehnt haben. Wenn das stimmt, war das ein Fehler.
Die nächste Anfrage eines ambitionierten Vereins, die bestimmt kommen wird, sollte sich Favre anhören. In Berlin hat er mehr erreicht als es die Strukturen auf Dauer zulassen. Er hat mit seinem Team die Stadt für den Fussball begeistert, sodass zuletzt 70'000 ins Olympiastadion strömten. Jetzt sollte der ehrgeizige Westschweizer wieder an sich selbst denken. So wie vor zwei Jahren, als er den FC Zürich verliess. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz) http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Lucien-Favre-muss-Berlin-verlassen/story/28016726
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waidmann2


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Verfasst: 27.05.2009 03:50 |
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 Zitat: Sommerpause Hertha - wie es jetzt weitergeht
Die Saison ist vorbei, der neue Terminplan steht: Am 25. Juni ist Trainingsauftakt. Zwei Tage später wird schon der Gegner im DFB-Pokal ausgelost.
25. Juni – Trainingsauftakt Der Urlaub ist rum, für die Angestellten von Hertha BSC geht’s auf dem Vereinsgelände wieder los: An diesem Donnerstag lädt Lucien Favre zum Trainingsauftakt auf das Vereinsgelände.
27. Juni - DFB-Pokal-Auslosung Herthas Gegner in der ersten DFB-Pokalrunde wird in der "Sportschau" ausgelost; das Spiel wird am 1. oder 2. August stattfinden. 4. Juli – Das erste Testspiel Mit dem blau-weißen Bus geht es an diesem Sonnabend nach Prenzlau, 100 Kilometer nördlich von Berlin gelegen und eine der „Partnerstädte“ des Klubs. Im Uckerstadion trifft Hertha BSC auf den FSV Rot-Weiß. Das Spiel wird um 17 Uhr angepfiffen. 8. Juli – Das Derby beim 1. FC Union Der 1. FC Union spielt in den kommenden Monaten gegen Schalke 04 (25. Juli) und gegen den FC Bayern München (26. August), aber so ein richtig schönes Derby gibt’s nur am 8. Juli: Dann kommt Hertha BSC in die neue alte Försterei. 19 000 Fans sind an jenem Mittwoch (20.30 Uhr) dabei, darunter 2500 Gästefans. 10. Juli bis 20. Juli – Trainingslager in Österreich Hertha zieht es wie in den vergangenen Jahren ins Trainingslager nach Stegersbach, im Südosten Österreichs. Hertha werde „vermutlich zwei oder drei Testspiele“ dort absolvieren, heißt es auf der Geschäftsstelle. Die Gegner stünden aber derzeit noch nicht fest. 20. Juli – Testspiel in Ulm Auf dem Heimweg nach Berlin spielt Hertha BSC beim Traditionsklub SSV Ulm 1846. Hertha löst damit sein Versprechen ein, dem finanzschwachen Verein zu helfen. Manager Dieter Hoeneß hat von 1967 bis 1973 selbst dort gespielt. 26. Juli – Eröffnungsfeier Hüpfburg, Autogrammstunde, Schautraining: Hertha wird am Sonntag, 26. Juli zur offiziellen Saison-Eröffnungsfeier die Fans auf das Trainingsgelände laden. Eventuell steht am 25. Juli noch ein Testspiel an.
1. + 2. August – 1. Pokalrunde Hertha BSC tritt in der ersten Runde des DFB-Pokals an. Die Auslosung ist laut DFB am 27. Juni in der ARD-„Sportschau“. 8. + 9. August - 1. Bundesliga-Spieltag Für Hertha beginnt die Saison. Der Spielplan steht noch nicht fest. 20. + 27. August Hertha tritt in der Europa-Liga an. Der Gegner steht noch nicht fest. erschienen 26.5.2009 13:34
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elmundo

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Verfasst: 27.05.2009 07:59 |
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 Zitat: Warum sich die Berliner mit dem Erfolg schwer tun
Lucien Favre schreibt exklusiv für Morgenpost Online über seine Saison, die Höhen und Tiefen, die Sehnsucht nach dem Meistertitel. Heute freut sich der Trainer über 50 Bekannte aus der Schweiz, für die sich die Reise ins Olympiastadion zum Bayern-Spiel gelohnt hat.
Von Lucien Favre
„Das hat gepasst“, dachte ich beim Blick in das blau-weiße Jubelmeer. 2:1 gegen den FC Bayern, 74.200 Fans im Olympiastadion feiern. Ich hatte im Vorfeld über 50 Karten besorgt für Freunde und Bekannte aus der Schweiz, vor allem aus meinem Heimatdorf Saint-Barthélemy. „Da hat sich die lange Reise gelohnt“, dachte ich. Wenn die Bayern kommen, schaut ganz Fußball-Deutschland auf uns. Tabellenführer Hertha BSC. Mit diesem 14. Februar haben wir eine neue Dimension erreicht.
Jeder hat es gespürt: Hertha war bereit für Erfolg. Die Stadt hat gespürt, dass etwas passiert. In den letzten Spielen war das Olympiastadion fast immer voll. Das war nicht nur in Berlin so, die Gegner haben uns sehr ernst genommen. Wir waren schwer zu schlagen. Es gab viel Respekt für uns. Ich finde das gut. Hertha BSC kommt aus Berlin, wir sind die Hauptstadt.
Nach dem Erfolg gegen die Bayern feierte die Mannschaft vor der Ostkurve. Ich war zufrieden – zwei, drei Minuten. Das hört sich vielleicht merkwürdig an. Aber ich bin Trainer, ich kann nicht einen halben Tag träumen. Wir arbeiten täglich für den Erfolg. Wenn er eintritt, muss man damit umgehen können.
Wir haben zu früh getanzt
Wir hatten im März viel Euphorie: drei Siege, Hertha auf Platz eins. In dieser Phase hatte ich eine Dauereinladung für das ZDF-Sportstudio. Ich habe gesagt: Ich komme erst, wenn wir nicht mehr Erster sind. Also war ich am Ostersamstag in Mainz. Wir hatten in Hannover unser drittes Spiel in Folge verloren.
Erfolg muss man beherrschen. Doch wir hatten Schwierigkeiten damit. Die Emotionen waren sehr hoch. In Cottbus wurde Dieter Hoeneß aufgefordert, im Kreis zu tanzen, nach dem Sieg gegen Leverkusen war ich an der Reihe. Ich bin Gast in Deutschland, ich wollte nicht unhöflich sein. Also bin ich in die Mitte gegangen.
Aber warum haben wir getanzt? Ja, wir hatten ein Derby gewonnen. Aber es waren noch zehn Partien zu spielen. Wir hatten nichts gewonnnen. Zeit zum Tanzen ist, wenn man ein Ziel erreicht hat: die Klasse gehalten oder einen Titel gewonnen.
Wie geht man mit Erfolg um: In diesem Bereich müssen wir uns verbessern, wenn wir uns nächste Saison entwickeln wollen.
Ich weiß, dass das in großen Städten nicht einfach ist. Wie sollen die Spieler aus dem Teppich bleiben, wenn sie jeden Tag in den Zeitungen große Geschichten über sich lesen? Arsène Wenger erzählt mir vom FC Arsenal, dass du als Trainer Probleme bekommst, wenn bestimmte Spieler oft abgebildet werden. Dann denken die Fans: Das ist ein Star, der ist wichtig. Stellst du diese Spieler aber nicht immer auf oder wechselst sie aus, gibt es permanent Kritik.
Dann ist es für junge Spieler in einer Stadt wie Berlin nicht einfach. Ivica Olic, Ashkan Dejagah, Sead Salihovic – alle waren in Berlin, keiner hat hier richtig gut gespielt. Ich hätte die drei heute gern in meinem Team. Auch Artur Wichniarek, der hier nicht überzeugt hat, ist kein schlechter Stürmer. Wir müssen uns fragen, warum es Spielern schwer fällt, in Berlin überdurchschnittliche Leistungen zu bringen. Warum verliert Hertha immer mal wieder entscheidende Spiele?
Ich glaube, dass die Emotionen in der Stadt und den Medien schnell hoch und schnell runter gehen, der Druck ist groß. Das muss man beherrschen. Da braucht es einen Verein, der den Spielern Orientierung gibt: ruhig, solide, verlässlich. Hertha braucht eine klare Philosophie, wofür wir stehen. Wenn wir das hinbekommen, werden wir künftig Spiele wie das letzte in Karlsruhe gewinnen.
Lesen Sie in Teil vier: Wie Hertha den neuen Kader zusammenstellt. Warum Favre Suspendierungen wie gegen Pantelic und Ebert vermeiden will
Zitat: Hertha Inside Herthas Stadionshow ist exakt geplant
Herthas Stadionsprecher Uwe Knierim und Fabian von Wachsmann träumten wie ganz Berlin von der Deutschen Meisterschaft, wenn sie bei den Heimspielen Aufstellung, Torschützen und Nachspielzeit nannten. Auch wenn es zum Titel nicht reichte, haben beide an die vergangenen Monate gute Erinnerungen. Davon berichten sie Hertha-Fan Franziska Jesuiter im Gespräch. Gute Laune am Spielfeldrand: Hertha-Fan Franziska Jesuiter mit den Stadionsprecher Udo Knierim (l.) und Fabian von Wachsmann - Foto: ddpFranziska Jesuiter: Wie wird man eigentlich Stadionsprecher? Fabian von Wachsmann: Ich habe 1995 den damaligen Präsidenten von Hertha, Manfred Zemaitat, kennengelernt. Zu der Zeit spielte der Verein noch in der Zweiten Bundesliga, und ins Stadion kamen gerade mal 5000 Leute. Mit der Situation heute war das also leider noch überhaupt nicht vergleichbar. Das sah nicht nach Berlin aus, sondern nach Provinz. Der Präsident wollte das ändern und suchte nach einem Stadionsprecher. Er fragte mich, ob ich jemanden kenne, der das kann. Da sagte ich ganz bescheiden: Ja, mich. Und hatte den Job. Später ist dann Udo dazugekommen. Wir sind beide Radiomoderatoren und machen das seitdem zusammen. Jesuiter: Was war für Euch bislang das schönste Spiel im Olympiastadion? Von Wachsmann: In der abgelaufenen Saison die Partie gegen Schalke 04 am vorletzten Spieltag. Die Mannschaft hatte da ja noch die Chance auf die Meisterschaft, und das im ausverkauften Olympiastadion. Das war etwas ganz Besonderes, schließlich haben wir eine solche Chance noch nicht erlebt. Auch das legendäre Nebelspiel gegen den FC Barcelona in der Champions League vor zehn Jahren werde ich nie vergessen. Als Kai Michalke das Tor zum 1:1-Endstand schoss und die Fans jubelten, brüllte ich ins Mikrofon: „Ich habe zwar nichts gesehen, aber es muss ein Tor gefallen sein.“ Der Nebel hatte mir komplett die Sicht genommen. Udo Knierim: Wenn die Stimmung gut ist, macht jedes Spiel wahnsinnig viel Spaß. Auch die Spiele gegen den Hamburger SV, Bayern München und Borussia Mönchengladbach in der vergangenen Saison waren super. Jesuiter: Was macht Ihr anders als die Stadionsprecher anderer Vereine? Von Wachsmann: Wir waren die ersten, die auch den Torwart richtig abgefeiert haben. Das ging damals los, als Gabor Kiraly einen unhaltbaren Ball hielt. Da rief ich spontan seinen Namen ins Mikrofon, und die Fans applaudierten. Das hat sich dann so eingebürgert, und viele andere Klubs der Bundesliga haben es übernommen. Knierim: Als Michael Preetz mal ein Dreierpack gelang, rief ich spontan dreimal seinen Namen. Ich fand, seine Leistung musste einfach gewürdigt werden. Inzwischen ist das in vielen Stadien Standard. Jesuiter: Seid Ihr echte Hertha-Fans oder bedeuten die Spiele für Euch einfach nur Arbeit? Von Wachsmann: Klar bin ich Hertha-Fan. Knierim: Ich auch, natürlich. Jesuiter: Dürft Ihr alles ins Mikrofon rufen, was Euch gerade einfällt? Von Wachsmann: Nein. Es gibt Regeln von der Deutschen Fußball-Liga, an die wir uns zu halten haben. Während des Spiels sollen wir von außen nur spielrelevante Dinge sagen, zum Beispiel Auswechslungen, Torschützen oder die Nachspielzeit. Wir dürfen nicht dauernd irgendwelche Gesänge anstimmen. Knierim: Wir machen insgesamt dennoch viel spontan. Als Rodnei in der vergangenen Saison beim Sieg gegen Bayern München völlig entkräftet ausgewechselt wurde, rief ich: „Wir bedanken uns bei Rodnei.“ Vor dem Spiel kannten den viele gar nicht, und dann liefert der eine so gute Leistung ab. Das war etwas Besonderes, und wir wollten ihm Respekt zollen. Und als mein Sohn mir neulich zu Hause vorsang „Macht euch bereit für Deutschlands Fußball-Team Nummer eins“ fand ich das so toll, dass ich den Spruch beim nächsten Heimspiel im Stadion gebracht habe. Jesuiter: Wie bereitet Ihr Euch auf ein Spiel vor? Von Wachsmann: Zweieinhalb Stunden vor dem Anpfiff machen wir im Stadion eine Regiebesprechung. Dabei gehen wir den Ablauf durch. Die Stadionshow ist exakt geplant, auf die Sekunde genau. Und vor dem Spiel essen wir immer noch einen Hot Dog. Das bringt Glück. Knierim: Die Vorbereitung ist wichtig. Genauso wichtig ist es aber, ein Gefühl für die richtige Ansprache zu den Zuschauern in den jeweiligen Situationen zu haben. Als Fußball-Fans haben wir die. Und vom Verein das Vertrauen. Wir müssen keine Texte vorlegen und können unsere eigenen Ideen umsetzen. Während des Spiels reden wir dann eigentlich die ganze Zeit – nur eben nicht dauernd ins Mikrofon. Jesuiter: Ihr habt ja auch bei der Weltmeisterschaft 2006 die Fans angeheizt. Machen Länderspiele mehr Spaß als Hertha-Spiele? Von Wachsmann: Kroatien gegen Brasilien war zwar interessant, aber nicht annährend so toll wie bei Hertha. Knierim: Bei der WM war alles von dem Weltverband Fifa vorgeschrieben. In der Bundesliga können wir unsere Vorstellungen viel besser umsetzen. Dadurch macht es noch mehr Spaß, und für den vierten Schiedsrichter am Spielfeldrand sind wir sogar ein wichtiger Ansprechpartner. Die fragen hin und wieder schon mal nach, welcher Spieler da jetzt gerade die Gelbe Karte bekommen hat. Da helfen wir natürlich gern. Jesuiter: Würdet Ihr gern während eines Spiels noch mehr machen? Von Wachsmann: Ich glaube, so wie es im Moment ist, läuft es gut. Noch mehr wollen die Fans gar nicht. Sie entscheiden selbst, was und wie lange sie singen. Und seit kurzem haben wir eine neue Fankultur. Wenn die Ostkurve singt, machen auch die anderen Zuschauer mit. Das war nicht immer so. Wir freuen uns über diese Entwicklung. Knierim: Unsere Stadionshow hat sich in den vergangenen Jahren sehr entwickelt. Es geht viel mehr um Informationen und weniger um reine Vermarktung. Zum Beispiel haben wir bei jedem Spiel ein Interview mit einem ehemaligen Spieler. Seitdem es „Fan-TV“ im Stadion gibt, ist alles viel professioneller geworden. Es ist ein dynamischer Prozess, und zur neuen Saison wird es sicher auch wieder ein paar Neuerungen geben. Von Wachsmann: Früher saß der Stadionsprecher noch unter dem Stadiondach. Seitdem wir auf und neben dem Rasen stehen, ist das Ganze lebendiger geworden. Jesuiter: Hand aufs Herz: Was waren Eure schlimmsten Versprecher? Von Wachsmann: Ich habe mal zu Herthas Manager Dieter Hoeneß aus Versehen Uli Hoeneß gesagt. Das war mir natürlich unangenehm. Herr Hoeneß hat es mir aber nicht übel genommen. Und einmal kam vor dem Spiel ein Balljunge zu mir und sagte: „Mach beim Vorlesen der Aufstellung gleich bloß keinen Fehler.“ Das hat mich irgendwie nervös gemacht, und ich las prompt Dick van Burik statt Arne Friedrich vor. Das ganze Stadion wunderte sich, weil auf der Videowand Friedrich zu sehen war. Am Ende haben die Leute aber gelacht. Knierim: Ich habe mal einen falschen Sponsor genannt. Und neulich habe ich meine Karte zu Hause vergessen, da musste ich noch mal umdrehen. Hin und wieder passieren einem aber auch außerhalb des Stadions lustige Sachen. Neulich bin ich von zwei Fans beim Joggen im Tiergarten anhalten worden, die ein Foto von mir machen wollten. Ich hab mich darüber gefreut, bis sie mir sagten: Entschuldigung. Wir dachten, du wärst Zecke Neuendorf. Aufgezeichnet von Julien WolffBerliner MorgenpostZitat: Hertha-Fans Wie die Ultras die Mannschaft unterstützen
Choreographien: In der Saison 2008/2009 bewiesen die Hertha-Fans wieder einmal ihre Kreativität mit zahlreichen Choreographien. Dabei halten die Zuschauer Plakate oder Zettel hoch, die zusammen ein großes Bild ergeben. Vor dem letzten Heimspiel gegen Schalke 04 (0:0) erstreckte sich über die Ostkurve das Bild eines Magiers, über dem ein Transparent mit der Aufschrift hing: „Kämpfe Kämpfe alle Spiele, dass zum Ziele Siege bleiben, die am Ende das Kapitel magischer Momente schreiben.“ Die Mannschaft bedankte sich nach der Partie mit einem Banner, auf dem stand: „Danke für 17 Mal Gänsehaut.“ Ultras: Federführend bei der Planung und Gestaltung von Choreographien in der Fankurve sind die Ultras. So nennen sich Anhänger, die besonders aktiv, fanatisch und organisiert ihren Verein unterstützen. Sie stellen besonders aufwendige Motive für Choreographien in den Tagen vor dem Spiel her, befestigen diese am Spieltag mit verschiedenen Hilfsmitteln in der Kurve und melden sie, wenn nötig, beim Verein an. Zu den aktivsten Fangruppierungen bei Hertha zählen die „Harlekins“. Auf ihrer Website schreiben sie über ihr Selbstverständnis: „Bei jedem Spiel versuchen wir als Motor der Kurve zu agieren und möglichst viele Herthaner zum Unterstützen der Mannschaft zu bewegen. Wir als Gruppe wollen unsere Fanszene prägen, mitgestalten und voranbringen.“ Entstehung: Entstanden ist die Ultra-Bewegung in den 50er-Jahren in Italien. Zunächst arbeiteten vor allem Jugendliche an den Choreographien und Feuerwerken, ehe sich die Bewegung in ganz Europa ausbreitete. In Deutschland kam sie Anfang der 90er-Jahre an. Finanzierung: Die Ultra-Gruppierungen finanzieren sich meist durch die Beiträge ihrer Mitglieder. Mit dem Geld kaufen Sie Materialen für die Choreographien und organisieren Treffen. Unterstützung durch den Verein lehnen die Ultras ab, um unabhängig zu bleiben. Sie setzen sich ein für den Erhalt der Fankultur und stehen dem Kommerz kritisch gegenüber, weshalb es bei verschiedenen Vereinen öfters zu Konflikten mit den Verantwortlichen gekommen ist. Meister-Hymne: Herthas Ultras waren es, die Ende des vergangenen Jahres ein Lied der Tempelhofer Atzen DJs in der Fanszene bekannt machten. Die Anhänger des Bundesligisten dichteten den Refrain des Hits „Das geht ab“ um zu „Wir holen die Meisterschaft“. Inzwischen ist das Lied deutschlandweit bekannt und wird von Fans verschiedener Vereine in unterschiedlichen Versionen gesungen. Fotos: Die Präsentation der Choreographien im Stadion nehmen die Fans häufig auf Video und Foto auf und stellen es ins Internet. Es gibt zahlreiche Websites, auf denen Bilder von Choreographien aus der ganzen Welt gesammelt werden – für manche ist der Kampf um die beste Choreographie ein Wettbewerb geworden. Auch in Fanmagazinen werden die Aktionen regelmäßig dokumentiert. Die „Harlekins“ empfinden das Filmen allerdings als „Stimmungskiller“ und fordern die Fans auf, beim Einlaufen der Mannschaft lieber den Fanschal hochzuhalten und lautstark mitzusingen. Berliner Morgenpost
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elmundo

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Verfasst: 27.05.2009 08:02 |
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 Zitat: Das kleine Wörtchen Wir
Hertha BSC will weder Simunic noch Ebert verkaufen
Michael Jahn
Josip Simunic ist ein zurückhaltender Zeitgenosse - wenn er nicht gerade auf dem Rasen steht. Als die Mannschaft von Hertha BSC während der Mitgliederversammlung des Klubs am Sonntag auf dem Podium im Internationalen Congress Center (ICC) Aufstellung nahm, versteckte sich der lange Innenverteidiger so gut er konnte hinter dem breiten Rücken von Marko Pantelic. Doch die Leute im Saal forderten auch Simunic auf, nach vorn ans Rednerpult zu kommen. Also nahm der 31-Jährige doch noch das Mikrofon in die Hand und sagte unter Tränen: "Ihr seid unglaublich gewesen. Irgendwann werden wir Deutscher Meister!"
Simunic, 70 Länderspiele für Kroatien und seit neun Jahren im Klub, hatte das kleine Wörtchen "wir" verwendet. Ob er es im Überschwang der Gefühle benutzt hatte, verriet er später nicht mehr. Es kann nämlich gut sein, dass einer der besten Innenverteidiger der Liga ab August nicht mehr Profi von Hertha BSC ist. Der Bild-Zeitung diktierte Simunic: "Es ist gut möglich, dass ich den Verein wechsle. Ich will zu einem Klub gehen, wo man Titel holen kann."
Die Worte von Simunic passen in das Horrorszenario, das nun von der künftigen Hertha-Mannschaft vielerorts entworfen wird. Von einer Spielerflucht ist die Rede, weil der Klub seinen Personaletat auf 28 Millionen Euro kürzen und fünf Millionen Euro an Transferüberschuss erwirtschaften muss. Tatsache ist, dass Simunic für eine festgeschriebene Ablösesumme von sieben Millionen Euro - die bis zum 30. Juni als Bankbürgschaft hinterlegt sein muss - Hertha verlassen kann. "Uns liegt bisher kein Angebot für Simunic oder andere Spieler vor", sagt Manager Dieter Hoeneß dieser Zeitung, "wir wollen Simunic auch nicht abgeben, und wir gehen davon aus, dass er bei uns bleibt."
Hoeneß' Optimismus ergab sich auch aus einem Gespräch mit dem Berater des Kroaten während des Spiels in Hoffenheim. Gordon Stipic versicherte damals, dass er keinen neuen Klub für Simunic suche. Doch die Situation hat sich inzwischen geändert, Hertha hat die Champions-League-Teilnahme verspielt, und Simunic will im Zenit seiner Karriere unbedingt in der Eliteklasse auftreten. Hoeneß bestätigte, dass "keine großen Spielräume auf dem Transfermarkt vorhanden sind". Diese würden sich erst konkret ergeben und erweitern, "wenn personelle Bewegung" in den gegenwärtigen Kader kommt.
Typ Piszczek für links
Im Klartext: Hertha muss Profis verkaufen. Mit Marko Pantelic (ablösefrei) und Andrej Woronin (war ausgeliehen) sind zwei Großverdiener von der Gehaltsliste. Von Leandro Cufré und Marko Babic, den beiden Wintereinkäufen, wird man sich in Kürze trennen, was aber keine Ablösesummen einbringt. Für Stürmer André Lima (an den FC São Paulo ausgeliehen) und Kaka werden neue Arbeitgeber gesucht.
Hoeneß glaubt, dass der Marktwert vieler Hertha-Profis gestiegen ist. Patrick Ebert, den einige Berliner Medien schon auf der Verkaufsliste sehen, soll - so war aus der Führungsetage zu erfahren - nicht zur Disposition stehen. Trotzdem, so heißt es, ist keiner der Profis unverkäuflich. Neben Simunic würden wohl Gojko Kacar und Raffael die größten Ablösesummen einbringen. Doch Hoeneß beruhigt die Situation: "Wir müssen trotz der komplizierten Lage nicht an unsere Top-Leute herangehen, um sie zu verkaufen."
Hertha muss nach kreativen Lösungen suchen. Mit Trainer Lucien Favre, der in der Schweiz und später auf den Malediven urlaubt, "bleibe ich in ständigem Telefonkontakt", sagt Hoeneß. Gesucht werden ein Mittelstürmer, ein Mittelfeldspieler und ein Mann für die linke Abwehrseite, "ein Typ Lukasz Piszczek für links", sagt Hoeneß.
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DonG

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Verfasst: 27.05.2009 20:09 |
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 Zitat: Hertha-Coach Hoeneß kämpft um Favre Nach dem Weggang von Martin Jol sucht der HSV einen Trainer – und hat auch Lucien Favre im Visier. Lucien Favre soll mit Hertha noch Großes erreichen Hamburg versinkt im Chaos. Martin Jol geht nach Amsterdam und ein neuer Trainer ist nicht in Sicht. Denn die Wunschkandidaten kommen nicht aus ihren Verträgen raus. „Am 3. Juli beginnt das Training. Es muss schnell gehen, der neue Trainer muss schließlich seine personellen Vorstellungen einbringen“, fordert Aufsichtsrat-Chef Horst Becker. Im Visier der Hamburger sind weiterhin Herthas Lucien Favre und Dortmunds Jürgen Klopp. Beide entsprechen exakt dem Anforderungsprofil von HSV-Präsident Bernd Hoffmann. Sie kennen die Bundesliga, sind ehrgeizig und taktisch gut ausgebildet. Hoffmann: „Wir werden zeitnah eine sehr gute Lösung präsentieren.“ Einziger Haken: Berlin und Dortmund lassen ihre Trainer nicht gehen. Hertha-Manager Dieter Hoeneß: „Ob nun München, Hamburg oder irgendein anderer Klub anfragt, Lucien Favre besitzt in Berlin einen Vertrag bis 2011. Den haben wir gerade erst ausgehandelt, weil wir von seiner Arbeit überzeugt sind. Hertha und Favre haben zusammen noch sehr viel vor.“ Ähnliche Worte hört man vom BVB. Auch dort ist der Coach gesetzt. Doch was passiert, wenn Hamburg wirklich ernst macht? Favre muss in Berlin ohne Stareinkäufe auskommen, wird mindestens einen Stammspieler verkaufen, um die Etatlücke von fünf Millionen Euro schließen zu können. Nach zwei Jahren Amtszeit steht Favre damit mal wieder vor einem Neuanfang. In Hamburg dagegen bekommt der neue Trainer 16 Millionen Euro für Neueinkäufe. Ein verlockendes Angebot. Neben Favre sind Mirko Slomka und Ex-Nationalspieler Bernd Schuster nun erste Wahl. http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hoeness-kaempft-um-favre-article470921.html
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Verfasst: 27.05.2009 20:11 |
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 Zitat: Hertha sorgt sich ums NiveauDie Berliner müssen nach dem Verpassen der Champions League ihre Personalkosten reduzieren und wollen auch einen Transferüberschuss in Höhe von fünf Millionen Euro erwirtschaften. Simunic gilt als einer der Profis, die eine namhafte Einnahme einbringen würden. Der kroatische Nationalspieler hatte erklärt, es sei gut möglich, dass er den Verein wechseln werde. Angeblich sollen englische Clubs Interesse am gebürtigen Australier haben. "Wir müssen trotz der komplizierten Lage nicht an unsere Top-Leute herangehen, um sie zu verkaufen", unterstrich Hoeneß. Er betonte, dass die Hertha Abwehrspieler Josip Simunic behalten möchte. "Uns liegt bisher kein Angebot für Simunic oder andere Spieler vor. Wir wollen Simunic auch nicht abgeben, und wir gehen davon aus, dass er bei uns bleibt", sagte Hoeneß der "Berliner Zeitung". Hertha-Kapitän Arne Friedrich hat derweil vor einem möglichen Verkauf von Leistungsträgern beim Hauptstadtclub gewarnt. "Es ist wichtig, dass die Mannschaft so zusammenbleibt", erklärte der Nationalspieler während der Asien-Reise des DFB-Teams, das am Freitag in Shanghai auf China trifft. Vor allem Josip Simunic sei eine ganz wichtige Personalie: "Aus sportlicher Sicht darf man ihn nicht verkaufen", forderte Friedrich. Geht nach Woronin und Pantelic auch Simunic?Dass es kein weiteres Miteinander zwischen Pantelic und Trainer Lucien Favre gibt, hält der Hertha-Kapitän für "schade". Bei Andrej Woronin sei es wohl "eine finanzielle Geschichte" gewesen. Hertha konnte das Paket mit Ablöse für Liverpool und Gehalt für Woronin ohne die Champions-League-Teilnahme nicht stemmen. Wie Hertha den Transfer-Überschuss realisieren will, ist bisher nicht bekannt. Simunic hatte erklärt, es sei gut möglich, dass er den Verein wechseln werde. Angeblich sollen englische Clubs Interesse am kroatischen Nationalspieler haben. "Wir müssen trotz der komplizierten Lage nicht an unsere Top-Leute herangehen, um sie zu verkaufen", unterstrich aber Hoeneß und beruhigte damit seinen Kapitän, der zuletzt wegen seiner Ersatzrolle mit Trainer Lucien Favre im Streit gelegen hatte. Trainer Lucien Favre äußerte gegenüber "Sport Bild" große Sorgen. "Es wird unmöglich sein, das Niveau zu halten. Es wird extrem schwierig, ohne Geld Spieler zu finden", sagte der Schweizer Trainer nach Rang vier in der abgelaufenen Saison. Nach dem Abschied von Andrej Woronin und Marko Pantelic benötigt Hertha BSC unter anderem Verstärkung im Angriff. Vor einer Vertragsverlängerung steht unterdessen Routinier Pal Dardai, der nach 269 Bundesligapartien für Hertha in der kommenden Saison Berliner Rekordspieler werden könnte. http://de.eurosport.yahoo.com/27052009/73/bundesliga-hertha-ums-niveau.html
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Verfasst: 27.05.2009 23:24 |
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 Zitat: Hoeneß: Hertha will Simunic nicht abgebenHertha-Manager Dieter Hoeneß hat betont, dass der Berliner Fußball-Bundesligist seinen Abwehrspieler Josip Simunic behalten möchte. «Uns liegt bisher kein Angebot für Simunic oder andere Spieler vor. Wir wollen Simunic auch nicht abgeben, und wir gehen davon aus, dass er bei uns bleibt», sagte Hoeneß der «Berliner Zeitung». Die Berliner müssen nach dem Verpassen der Champions League ihre Personalkosten reduzieren und wollen auch einen Transferüberschuss in Höhe von fünf Millionen Euro erwirtschaften. Simunic gilt als einer der Profis, die eine namhafte Einnahme einbringen würden. Der kroatische Nationalspieler hatte erklärt, es sei gut möglich, dass er den Verein wechseln werde. Angeblich sollen englische Clubs Interesse am gebürtigen Australier haben. «Wir müssen trotz der komplizierten Lage nicht an unsere Top-Leute herangehen, um sie zu verkaufen», unterstrich Hoeneß. Trainer Lucien Favre äußerte in der Zeitschrift «Sport Bild» große Sorgen. «Es wird unmöglich sein, das Niveau zu halten. Es wird extrem schwierig, ohne Geld Spieler zu finden», sagte der Schweizer Trainer nach Rang vier in der abgelaufenen Saison. Nach dem Abschied von Andrej Woronin und Marko Pantelic benötigt Hertha BSC unter anderem Verstärkung im Angriff. Vor einer Vertragsverlängerung steht unterdessen Routinier Pal Dardai, der nach 269 Bundesligapartien für Hertha in der kommenden Saison Berliner Rekordspieler werden könnte. http://de.eurosport.yahoo.com/27052009/30/hoeness-hertha-simunic-abgeben.html
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Verfasst: 27.05.2009 23:38 |
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 Zitat: Hertha: Trainer Favre schlägt Alarm Hertha-Trainer Lucien Favre Lucien Favre macht sich große Sorgen um die Zukunft von Hertha BSC. Vor allem, nachdem der Hauptstadt-Klub durch die 0:4-Pleite in Karlsruhe die Champions League verpasst hat und auch in der neuen Saison seinen Sanierungsplan fortführen will."Das nächste Jahr wird extrem schwierig. Es wird unmöglich sein, das Niveau zu halten. Es wird extrem schwierig, ohne Geld Spieler zu finden, sagt der Schweizer Trainer im Gespräch mit SPORT BILD und schlägt Alarm. Hertha wurde diese Saison Vierter, qualifizierte sich für die Europa League. Dennoch müssen die Berliner trotz Erreichens des Saisonziels sparen. In dieser Serie wird Hertha zwar einen Rekordumsatz von 82,7 Millionen Euro erzielen. Allerdings erwartet Finanzchef Ingo Schiller (43) wegen erhöhter Personal-Ausgaben "ein Minus von knapp 800 000 Euro". Die Verbindlichkeiten steigen von 29 Millionen (30. Juni 2008) auf 33,5 Millionen Euro. Deshalb bleibt es dabei, trotz der Teilnahme am internationalen Geschäft den Personaletat von derzeit 33,6 auf 28 Millionen Euro zu kürzen. Dazu müssen die Berliner nach derzeitigem Stand einen Transferüberschuss von fünf Millionen Euro erzielen. Der Kauf des bisher ausgeliehenen Stürmers Andrej Voronin (29) vom FC Liverpool ist deshalb unmöglich. In dieser Woche stellt die Geschäftsführung um Manager Dieter Hoeneß (56) und Lizenzspiel-Leiter Michael Preetz (41) die Weichen für die Zukunft. Neben einigen Neuverpflichtungen stehen Vertragsverlängerungen auf der Agenda. Als sicher gilt, dass Torhüter Jaroslav Drobny langfristig an Hertha gebunden werden soll. Der 29-Jährige soll seinen 2010 auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängern. "Wir werden das Thema demnächst angehen. Jaroslav Drobny ist eine wichtige Stütze bei uns", sagt Hoeneß. Erste Sondierungsgespräche mit Stars & Friends, der Berater-Agentur des Torhüters, habe es bereits gegeben. Drobny selbst ist nicht abgeneigt, langfristig zu bleiben. "Hertha ist mein erster Ansprechpartner", sagt Tschechiens Torwart Nummer zwei, der 2007 von Bochum nach Berlin kam – ablösefrei. Genau solche Spieler sucht Hertha nun auch für die neue Saison. Und das lässt Favre zweifeln. http://www.sportbild.de/sportbild/generated/article/fussball/2009/05/27/12767200000.html
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